Freizeitzentrum West in Dortmund

As I Lay Dying und Skeletonwitch

Unterwegs-in © Pavlo Ridnjak - Fotolia.com(04.08.2011) Mittlerweile sind AS I LAY DYING im Metal angekommen. Zwar war der Metalcore der US-Truppe schon immer mehr als Metal-lastig, so waren auf den Touren zu den ersten beiden Alben eher junge Fans in Hardcore- und Metalcore-Shirts zu sehen. Doch mittlerweile finden immer mehr Metalheads Zugang zu der Christen-Band. Von daher überrascht auch die Wahl von SKELETONWITCH als Supportband überhaupt nicht. Das Quintett spielt eine herbe Mischung aus Thrash und Death Metal mit einem ordentlichen Schuss Melodie, was die Gitarrenleads angeht. Doch das halbvolle FZW scheint mit der Band noch nicht all zu vertraut zu sein, denn bis auf vereinzelte Headbanger geht nicht viel im Publikum, ein Großteil sitzt eh lieber vor der Halle oder im Biergarten. Nach 30 Minuten ist aber eh schon Schluss und die Halle füllt sich langsam in der halbstündigen Umbaupause.


Unterwegs in - © sumnersgraphicsinc - Fotolia.comAusverkauft ist das FZW nicht, dennoch sind gut 600 Fans anwesend als AS I LAY DYING während des Intro die Bühne der großen Halle der Location in Dortmund betreten. Man legt mehr als gut mit „Within Destruction“ los, was sofort einen brodelnen Moshpit entstehen lässt. Die Band um Sänger Tim Lambesis macht eine wirklich glanzvolle Performance, die nur so vor Energie und Spielfreude überquellt. 

Die Setlist legt ihren Fokus auf die letzten beiden Alben, allerdings scheinen vor allem die „An Ocean Between Us“-Songs gut bei den Fans anzukommen, bekommen diese doch die meiste Resonanz. Allerdings kann trotzdem niemand einem Song wie „Forever“ vom 2004er Debütalbum „Frail Words Collapse“ nicht wiederstehen und so entsteht ein großer Circle Pit während der ersten Takte des Tracks.

Übrigens

Unterwegs in - © Yuri Arcurs - Fotolia.comLeider ist nach nicht einmal ganz einer Stunde schon Schluss. Ich habe die Band das letzte Mal 2007 gesehen und bin mehr als überrascht, dass man heute noch besser in Form ist als vor vier Jahren, hätte mir – und sicher einige andere auch – mehr Songs von den ersten beiden Alben „Frail Words Collapse“ und „Shadows Are Security“ gewünscht, die kamen leider etwas zu kurz um ehrlich zu sein. Dennoch gibt es nichts an der Show von AS I LAY DYING auszusetzen. Der Sound war top, die Band mehr als in Form und die Stimmung kochte ebenfalls fast schon über.

Text © by Sebastian Berning